Das Streben nach dem perfekten Aussehen

Von Werbeflächen und Zeitschriften lächeln sie uns entgegen: die perfekt aussehenden Menschen. Sie sind schlank, wunderschön und haben strahlend weiße Zähne und glänzendes Haar. Diesem Schönheitsideal wollen wir entsprechen, doch die Realität sieht anders aus. Zunächst müssen wir uns klar machen, dass wir nie so perfekt aussehen werden, wie die Leute, die wir aus der Werbung kennen. Diese Perfektion ist nicht real. Aber wir können unser Aussehen zum Teil selbst beeinflussen.

Unser Körper besteht aus Zellen, die sich zum Großteil immer wieder erneuern, entscheidend dafür ist was wir essen, trinken und einatmen. Die Ernährung spielt demzufolge eine große Rolle für unsere Gesundheit und nur ein gesunder Körper kann auch gesund aussehen.

Ich hatte seit meiner Kindheit Probleme mit meinem Gewicht und im Jugendalter angefangen dagegen anzukämpfen. Ich habe viele Diäten gemacht um mein Gewicht zu reduzieren und es hat zunächst sehr schnell funktioniert, doch nach kurzer Zeit hatte ich noch mehr Körpergewicht als zuvor. Meine Diäten bestanden meistens aus Hungern und das führte zu regelrechten Fressattacken. Hunger bedeutet ja, dass dem Körper Nährstoffe fehlen, die er benötigt.

Erst eine Ernährungsumstellung und Sport haben wirklich Erfolg gebracht und ich habe insgesamt 20 kg Gewicht verloren. Ich habe mich gründlich darüber informiert was für Nährstoffe der Körper benötigt und meine Ernährung danach ausgerichtet: mehr Obst und Gemüse, weniger Fleisch und Schokolade. Ich habe vor allem viel häufiger meine Speisen selbst zubereitet und die vielen Fertigprodukte und auch Fastfood weggelassen.

Das Beste daran war aber nicht unbedingt der Gewichtsverlust selbst, sondern ein anderes Lebensgefühl. Wenn man bewusster isst, dann fühlt man sich einfach viel wohler und man wird automatisch aktiver, das kann ich bestätigen. :-)

Es ist bei der großen Vielfalt an Lebensmittelprodukten und der heutigen Schnelllebigkeit schwierig geworden, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Es gelingt jedoch, wenn man sich gut informiert und sich mit dem Thema Ernährung auseinandersetzt. Das ist der richtige Weg zu einem gesunden Leben und einem guten Aussehen.

Löwenzahnsirup

Ich habe letztes Jahr ein Rezept im Internet gefunden, und war wirklich skeptisch ob das schmecken kann.

Ich sollte hunderte von Löwenzahnblüten sammeln, die zusammen mit Zucker und Zitrone kochen, absieben und einkochen lassen, und das sollte dann so gar noch schmecken.

Schwer vorstellbar, aber es war tatsächlich so!

 

 

Als Conny mir dann sagte, dass sie auch keinen Honig isst, musste ich gleich an diese wirklich leckere Alternative denken und möchte das Rezept mit Euch teilen.

Am liebsten hätte ich auch wieder Bilder von der Produktion gezeigt, aber erst hat die Natur nicht mit gespielt (kein Löwenzahn, nur Bärlauch), dann das Wetter (April halt) und nun fehlt mir die Zeit die Blüten pflücken zu gehen.

Also “nur” das Rezept und ein Bild von einen einsamen Löwenzahn den ich vor 2 Wochen fotografiert habe.

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Zutaten:

400 Löwenzahnblüten, ohne Stiel

2L Wasser

2 Zitronen Bio Schale zum verzehr geeignet!

2KG Zucker

Schraubgläser, (ich habe mir die kleinen Marmeladengläser aufgehoben)  ich kann da leider noch keine genaue Angabe geben, werde es aber nachholen.

 

 Zubereitung:

 

Blüten bei Sonne pflücken. ( Da sind sie schön auf und duften herlich. Es macht auch mehr Spaß bei Sonne. :)  )

Kurz aber gründlich unter fließendem Wasser abspülen. In einen großen Topf geben.

2 Liter kaltes Wasser sowie die entkernten, in dünne Scheiben geschnittenen Zitronen hinzugeben. 15 Minuten kochen. Dann 24 Stunden ruhen lassen.
Masse durch ein feines Plastiksieb oder ein Leinentuch ausdrücken.

In den so gewonnenen Saft 2 kg Zucker hinein schütten  und sirupartig einkochen. Vorsicht beim ersten aufkochen Schäumt es stark. Sehr stark!

Immer wieder gut umrühren.

 

Die Schraubgläser und die Deckel  reinigen und am besten mit kochendem Wasser ausspülen.

 

Wenn der Sirup anfängt zu karamellisieren (Veränderung der Farbe zum Bräunlichen) von der Herdplatte nehmen.
Noch heiß in kleine Schraubgläser füllen und gut verschließen. Eventuelle “Sauereien” beseitigen.

Die Gläser auf den Deckel stellen (HEISS!!!!!)und kurz stehen lassen. Dann wieder zurück drehen, wenn man jetzt alles richtig gemacht hat, sollte durch das Abkühlen des Sirups ein Unterdruck im Glas entstehen, welcher es dicht verschließt.

Ich habe den Sirup dann bei mir in der Abstellkammer gelagert und das letzte Glas im Februar diesen Jahres gegessen. Hergestellt hatten wir ihn Ende April.

 

Ich hoffe auf gutes gelingen und viel Spaß.

 

 

Balbard aka Stefan

 

 

Apfeltaschen

Ich habe heute Nachmittag das erste mal probiert was ich koche auch mit der Kamera zu dokumentieren. Das Versuchsobjekt waren Apfeltaschen aus Topfenteig, nicht ganz vegan aber schmecken tun sie. :) Zum Anfang die Zutaten: 300g Mehl 2Tl Backpulver 185g … Continue reading

Das umstrittene Thema Milch

Milch ist eine weißliche, undurchsichtige Flüssigkeit und wird von weiblichen Säugetieren zur Ernährung Ihres Nachwuchses produziert. Wir können ohne Milch gar nicht leben, jedoch nur bis unser Darm feste bzw. zunächst breiartige Nahrung verdauen kann. Die Milchproduktion der Mutter hört auf, wenn ihr Nachwuchs keine Milch mehr benötigt. Es ist also von der Natur nicht vorgesehen, dass wir als Erwachsene Milch trinken.

Wenn wir auf die Welt kommen haben wir das Enzym Laktase im Dünndarm, welches durchschnittlich nach dem fünften Lebensjahr nicht mehr produziert wird. Somit leiden wir beim Milchkonsum teilweise an Bauchschmerzen, Durchfall und Blähungen, da der Milchzucker vom Darm nicht mehr aufgenommen wird.

Durch unsere Anpassungsfähigkeit kam es im Laufe der Jahrtausende, in der wir die Milchwirtschaft betreiben, zu einer Mutation, die den Menschen Milch besser verdauen lässt. Das ist der Grund warum die Milch so einen hohen Stellenwert auf unserer Lebensmittelliste hat.

Die Kuh ist, wie wir Menschen, ein Säugetier und produziert auch nur dann Milch, wenn Sie ihr Kalb ernähren muss. Wenn sie wirft dauert die Milchproduktion ungefähr ein Jahr. Dennoch finden wir so viel Milch und Milchprodukte im Kühlregal der Supermärkte. Wir sind es gewohnt, dass die Produkte ständig und in etlichen Variationen verfügbar sind. Damit das so ist, spielt die Massenproduktion heute eine große Rolle.

Industriell gehaltene Kühe müssen viel Milch produzieren, daher werden Sie jedes Jahr erneut künstlich befruchtet um eine durchgehende Milcherzeugung zu erhalten. Die Kälber werden den Müttern nach wenigen Tagen entrissen, damit die produzierte Milch verkauft werden kann. Die meisten Kühe leben in Ställen und haben kaum Auslauf nach draußen. Die Tiere bekommen oft Steroide und andere Hormone verabreicht, um die Milchproduktion noch weiter zu erhöhen, was auch Auswirkungen auf das Endprodukt hat. Genauso wie das Pasteurisieren der Milch um Keime abzutöten. Bei diesem Vorgang gehen leider auch Vitamine, Proteine und Enzyme verloren.

Milch gibt es aber nicht nur in Massen hergestellt, sondern auch auf unkonventionelle Weise, wie sie vorwiegend in Bio-Läden oder am Markt und beim Bauern direkt Absatz findet. Diese Milch stammt von Kühen, die freien Auslauf haben und auf der Weide grasen. Das erhöht die Milchqualität.

Eine Alternative zur Kuhmilch stellen pflanzlich hergestellte Milcherzeugnisse wie Sojamilch, Hafermilch, Dinkelmilch oder Kokosmilch dar. Die Nachfrage steigt, da viele Menschen damit einen Beitrag zu Nachhaltigkeit und Tierschutz leisten möchten. Der Flächenbedarf bei der Erzeugung pflanzlicher Nahrungsmittel ist wesentlich geringer als jener bei der Erzeugung tierischer Nahrungsmittel. Für die pflanzlich hergestellte Milch muss man allerdings mehr bezahlen, da weitaus mehr Kuhmilch produziert wird und somit auch billiger verkauft werden kann.

Ich hoffe euch einen kleinen Einblick in das Thema ermöglich zu haben und freue mich über eure Meinungen und Anregungen für neue Themen :-)

In der Früh muss man die Speicher wieder auffüllen

Ich habe heute wieder mal ein neues Frühstücks-Rezept aus Eigenkreation ausprobiert und möchte dieses gerne mit euch teilen :-)

Frucht-Müsli ohne Milch (da ich persönlich auf Kuhmilch verzichte)

Haferflocken mit aufgekochtem Wasser aufgießen und kurz quellen lassen, ich bin da relativ ungeduldig und nach 5 Minuten mische ich schon die anderen Zutaten dazu: Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Walnüsse, Cashew, Haselnüsse, Mandeln, Rosinen, frisch geschnittene Mangostücke und Birnenstücke, zum Schluss habe ich geriebene Mandeln darübergestreut. Das ganze habe ich dann mit Apfel-Granatapfel-Saft aufgegossen.

Hat super lecker geschmeckt und man kann daraus etliche andere Varianten zaubern, verschiede Obstsorten oder zum Süßen vielleicht noch einen Sirup verwenden, wobei das meiner Meinung nach nicht notwendig ist. Die Speicher werden wieder aufgefüllt weil das Frühstück außerdem viele Nährwerte wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthält.

Müsli ohne Milch

Ausprobieren lohnt sich :-)

Guten Appetit

Omg ein Blog

Guten Morgen liebe(r) Leser!

Dies ist der Beginn eines Projektes, das ich nun mit meinem Team launchen möchte.

…und der Blog ist nur ein Teil davon :-)

Vorwiegend geht es ums Thema Ernährung, mit dem Schwerpunkt alleinerziehender Eltern. Natürlich gibts auch ständig Themen, die für alle interessant sein könnten.

Uuund es wird viele Rezepte und Fotos geben! Ihr könnt sozusagen unsere Experimente miterleben…

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und kommentieren!

CoCo